Osteopathie

Osteopathie ist eine ganzheitliche Therapieform, in der mit den Händen behandelt wird.
Das Prinzip der Osteopathie bezieht sich zum einen auf die Beweglichkeit des Körpers in seiner Gesamtheit, zum anderen auf die Eigenbewegungen der Gewebe, der einzelnen Körperteile und Organsysteme sowie deren Zusammenspiel. Jedes Körperteil, jedes Organ benötigt zum optimalen Funktionieren viel Bewegungsfreiheit.
Ist die Beweglichkeit eingeschränkt, entstehen aus Sicht der Osteopathie zunächst Gewebespannungen und darauffolgend Funktionsstörungen. Die Summe dieser Fehlfunktionen kann der Organismus aus Sicht der Osteopathie nicht mehr kompensieren – es entstehen Beschwerden.
Beim Forschen nach den Ursachen der Beschwerden im menschlichen Körper stehen eine Strukturstörung und die daraus resultierende Fehlfunktion im Vordergrund. Diese so genannte somatische Dysfunktion gilt es aufzuspüren und zu beheben. Die Osteopathie behandelt demzufolge keine Krankheiten im eigentlichen Sinne, sondern Bewegungsstörungen im weitesten Sinne.


Wie erfolgt eine osteopathische Behandlung?
Bevor eine osteopathische Behandlung begonnen wird, ist es häufig ratsam, eine einhergehende schulmedizinische Diagnostik voranzustellen. Auch Befunde aus früheren medizinischen Untersuchungen sind hilfreich. Die Osteopathie ergänzt in vielen Fällen die klassische Schulmedizin, ersetzt diese aber nicht.
Jede Behandlung wird individuell auf die Symptome des Patienten abgestimmt. Der genaue Verlauf der Behandlungen ist von dem Einzelfall abhängig.
Aufgrund der umfassenden Wirkung der Osteopathie liegen die Behandlungsintervalle anfänglich zwischen 1 bis 2 Wochen und können sich auch auf mehrere Wochen und Monate ausdehnen.

 

Häufigste Gründe für die osteopathische Behandlung sind erfahrungsgemäß:

-Beschwerden, Schmerzen in den Gelenken

-Bewegungseinschränkungen, Blockaden

-Wirbelsäulenschmerzen oder  Rückenbeschwerden

-Chronische und/oder akute Schmerzzustände( nach Verletzung, Operation)

-Kopfschmerzen, Migräne

-Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, Tinnitus

-Empfindungsstörungen

-Atemerkrankungen oder Störungen der Lungenfunktion

-Störungen im Verdauungssystem

-Bestimmte gynäkologische Erkrankungen/ Beschwerden( siehe unten Osteopathie in der Frauenheilkunde)

-Geburtsvor- und Geburtsnachbereitung für Mutter 

-Unfälle, Sportverletzungen o.ä.

-Schulmedizinisch abgeklärte, unklare Beschwerden...und andere

 

Osteopathie in der Frauenheilkunde

Jede Frau erfährt in Ihrem Leben verschiedene körperliche Veränderungen, ausgelöst durch Pubertät, Zyklus, vor, während und nach Schwangerschaft, nach Entbindung oder Hormonumstellung in den Wechseljahren.
Die osteopathische Behandlung als ganzheitliche Behandlungsform kann in verschiedenen Lebensabschnitten einer Frau einen großen Beitrag leisten.

 

Häufigste Gründe für eine osteopathische Behandlung in der Frauenheilkunde sind erfahrungsgemäß:

-Unerfüllter Kinderwusch
-Kopfschmerzen/ Migräne, periodenabhängiger Kopfschmerz
-Regelschmerzen/Ovulationsschmerz, Rückenschmerzen
-Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

-Endometriose/Myome/Zysten
-Erhöhter Tonus der Beckenbodenmuskulatur
-Zu schwacher Beckenboden

-Harninkontinenz/Stuhlinkontinenz
-Schmerzhaftes Narbengewebe
-Wassereinlagerungen, Varikose...und andere

 

 

 

 

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